Photovoltaik soll Schafferhof retten

Veröffentlicht am 08.09.2009 in Ortsverein

Marktrat Edgar Wenisch und SPD Ortsvereinsvorsitzender Siegfried Zitterbart

Konnersreuther SPD lädt zur Nordoberpfälzer Energiekonferenz – Mit Bürgermeister aus Güssing
Großes vor hat der SPD-Ortsverband Konnersreuth. Für Donnerstag, 15.
Oktober, kündigt er die erste Nordoberpfälzer Energiekonferenz an. Beginn ist um 18 Uhr im Schiml-Saal. Eingeladen sind Experten zum Thema "Energieautark, geht das?“ Der Eintritt ist frei.
Für Aufsehen sorgte der Vorschlag von SPD-Marktrat Edgar Wenisch, mit dem Bau einer Photovoltaikanlage, unterhalb des Klosters Theresianum,
den Eigenanteil zur Finanzierung des Info- und Begegnungszentrum Schafferhof zu finanzieren (wir berichteten).

Bei einem Gespräch sagte Wenisch auf NT-Nachfrage, mittlerweile sei das Vorhaben von zwei großen Unternehmen geprüft worden. Alle bescheinigten dem Gelände, auf dem die Anlage entstehen soll, optimale
Voraussetzungen. Auf knapp vier Hektar Grundstücksfläche soll diese
Anlage am Südhang entstehen.
Eigenanteil finanzieren
Laut Wenisch könnte die Gemeinde mit dem Gewinn aus der Anlage locker
der Eigenanteil des Schafferhofs finanzieren. Dies hätten erste Berechnungen ergeben. Die Firma Beck Energy aus Kolitzheim in Unterfranken gehe von einer Stromproduktion schon ab November aus, wenn alles optimal laufe. Freilich, so weit ist die Marktgemeinde noch lange nicht. SPD-Ortsvorsitzender Siegfried Zitterbart fordert denn auch alle Entscheidungsträger auf, an einem Strang ziehen. „Nicht übereinander reden, sondern miteinander, sollte die Devise jetzt sein.“ Mit ins Boot nehmen will die SPD alle Mandatsträger aus der Region. Zitterbart sieht noch weitere Vorteile für die Stromerzeugung, denn die Marktgemeinde mache sich damit ein ganzes Stück unabhängiger von den Energiekonzernen. Und: „Das Geld bleibt in der Region.“
Anerkannte Experten
Mit dazu beitragen soll die Nordoberpfälzer Energiekonferenz am 15. Oktober ab 18 Uhr im Schiml-Saal. „Wir wollen gemeinsam und unpolitisch
über das Thema diskutieren“, sagte Wenisch. Die Referenten seien im Bereich der erneuerbaren Energien international anerkannte Experten,
freut sich Wenisch.
Energieautarke Region
Ausrichter des Abends ist der vor einem Jahr geschaffene SPD-Arbeitskreis, bestehend aus den Ortsverbänden Konnersreuth, Mitterteich, Pechbrunn, Waldsassen und Arzberg. Die fünf Ortsverbände finanzieren auch die Referenten, nur dadurch ist der Eintritt frei. Alle fünf SPD-Ortsverbände haben sich das Ziel auf ihre Fahnen geschrieben, mitzuarbeiten an einer energieautarken Region. In Konnersreuth erwartet wird der Bürgermeister der burgenländischen Gemeinde Güssing, Bernhard
Deutsch. Dessen Kommune hat eine Vorreiterrolle in Sach en energieautarke Region übernommen. Zur ersten Garde der Fachleute in Deutschland zählen Dr. Peter Moser und Diplomverwaltungswirtin Katrin Müller von der Universität Kassel. Vervollständigt wird das Podium von
Forstdirektor Gerhard Schneider, Betriebsleiter Waldsassen und „Herr der
Wälder“ über 20 000 Hektar. Die Diskussionsleitung hat SPD-Marktrat
Edgar Wenisch.
Eingeladen hat er alle politischen Entscheidungsträger aus den Landkreisen Tirschenreuth und Wunsiedel sowie Vertreter des Bayerischen Bauernverbands, des Maschinenrings, die Waldbesitzervereinigung, die E.ON sowie die oberfränkische Brückenallianz.
Nach den Referaten besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Zuhörern.

 

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